Preisrätsel zum Vogel des Jahres

Im Oktober 2018 wurde durch den NABU der Vogel des Jahres 2019 gekürt: die Feldlerche. Die Wahl  weist zumeist auf für den Jahresvogel charakteristische bedrohte Lebensräume oder direkt auf seine Bestandssituation hin. Und für die Feldlerche sieht es nun wahrlich nicht gut aus. Deutschlandweit gibt es zwar etwa 1 Millionen Revierpaare, der Bestand ist seit 1990 aber um rund 40 Prozent zurückgegangen. Sachsen-Anhalt liegt im Trend. Nicht umsonst ist die Feldlerche in der aktuellen Roten Liste in Kategorie 3 (gefährdet) gelistet. Hauptgrund für den Rückgang ist die Intensivierung der Landwirtschaft. Als typischer Feldvogel und weitgehender Insektenfresser ist die Feldlerche angewiesen auf Bestandsfehlstellen,  artenreiche Feldraine, Blühstreifen und niedrigwüchsige Kulturen.

Aufgrund der Gefährdungssituation wurde die Feldlerche zum zweiten Mal NABU-Jahresvogel. Und in welchem Jahr war sie es zum ersten Mal? Das war unsere jüngste NABU-Preisfrage. Die richtige Antwort lautete: 1998. Unter den ausschließlich richtigen Einsendungen hat der Vorstand auf seiner Dezember-Sitzung zwei Gewinner ausgelost: Renate Wolniczak aus Glindenberg und Bernd Joachimsen aus Eichenbarleben. Beiden Gewinnern wurde ein NABU-Tragebeutel mit dem NABU-Wandkalender 2019 und einer NABU-Tasse überbracht.

Übrigens: Interessierte können sich schon mal den 12.05.19 vormerken. An diesem Tag  führt der NABU Ohrekreis im Rahmen der Stunde der Gartenvögel eine Feldlerchen-Exkursion in Wedringen durch.